Wenn wir, wie sich nicht nur augenscheinlich, sondern letztlich auch wissenschaftlich belegen lässt, als sensible, mitfühlende, liebevolle, liebenswerte, neugierige, kreative und nicht zuletzt auch prosoziale Wesen auf die Welt kommen, wieso sieht die Welt dann so aus, wie sie es gerade tut? Andreas Peglau ist überzeugt, dass die Gesellschaft nicht nur durch ökonomische Bedingungen geformt wird, sondern auch der psychische Zustand der einzelnen Individuen unser Zusammenleben maßgeblich prägt. Freud sprach von einer angelegten "Feindseligkeit der Menschen gegeneinander", Reich und Fromm vom guten Wesenskern des Menschen, der nur (wieder) freigelegt werden müsse. Andreas Peglau fordert eine Psychosoziale Revolution, die auch politisch-ökonomische Umwälzungen enthält.