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NDR Info - Zwischen Hamburg und Haiti

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  • Schweizer Geschichten: Das Berner Oberland und Zermatt
    Über zwei Millionen Menschen kommen jährlich nach Zermatt, um das Matterhorn sehen zu können: 4.478 Meter ragt es hoch über dem Meer. Von Dennis Burk (Fast) jeder auf der Welt kennt das Matterhorn oder weiß zumindest, wie der Berg der Berge ausschaut. Über zwei Millionen Menschen kommen jährlich in den Ort Zermatt, nur um einmal das Matterhorn sehen zu können: 4.478 Meter hoch über dem Meer ragt es. Jährlich wollen bis 3.000 Bergsteiger einmal auf dem Gipfel stehen. Im Schatten des Matterhorns steht die Eiger Nordwand bei Grindelwald. Auch die ist ein Mythos. Jungfraubahn - Pionierwerk unter den Bergbahnen Zugleich ist die Jungfraubahn, die durch Eiger und Mönch fährt, ein Pionierwerk unter den Bergbahnen. Am 27. Juli 1896 begann der Bau der Zahnradbahn, 1912 wurde die Strecke mit der Endstation auf dem 3.454 Meter hohen Jungfraujoch fertiggestellt. Eine Fahrt durch den sieben Kilometer langen Tunnel bei 25 Prozent Steigung ist nicht weniger ereignisreich, als die Aussicht vom Gipfel samt der Freizeit- und Shoppingmöglichkeiten, die dort mittlerweile angeboten werden. Idyllisch ruhig dagegen Spiez am Thuner See - ein deutscher Erinnerungsort! Hier im Strandhotel Belvedere bezog die Deutsche Nationalmannschaft während der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 ihr Quartier. Hier entstand der "Geist von Spiez" und damit der Grundstein für das legendäre "Wunder von Bern". Dennis Burk war für uns in der Schweiz unterwegs.
    12/5/2021
    33:24
  • Vom Zuckerrohr zu Plastikkulturen. Andalusiens Landwirtschaft 1992 und 2021
    1992 war Einar Schlereths Reportage ein Abgesang auf den Anbau von Zuckerrohr in Andalusien. Heute wachsen im Süden Spaniens andere Früchte für ganz Europa. Von Einar Schlereth und Reinhard Spiegelhauer Moderation: Juliane Eisenführ Als Einar Schlereth 1992 in Andalusien unterwegs war, konzentrierte sich der Tourismus mehr noch als heute auf die Region westlich von Málaga. Nach Torremolinos und Marbella kamen damals schon Heerscharen von Gästen. In die einsamen Berge der Alpujarras verirrten sich nur wenige Wanderer - und auch ihnen, so berichtete es Einar Schlereth, fiel kaum auf, dass es weiter unten, Richtung Küste, große Zuckerrohrfelder und Fabriken mit schlanken, hohen Schornsteinen gab. Bis 1992 wurde in Andalusien Zuckerrohr angebaut, dann endete eine Tradition, die 900 Jahre vorher von den Arabern systematisch begründet wurde. Geblieben ist bis heute die Liebe der Andalusier zu Zuckerzeug. Museum in Motril errinert an Zuckerrohranbau Reinhard Spiegelhauer, ARD-Korrespondent in Madrid, sieht nicht selten selbst in der viel weiter nördlich gelegenen Hauptstadt Spaniens erwachsenen Männer mit Lollis im Mund... An den Zuckerrohranbau in Andalusien erinnert heute vor allem ein Museum in der Hafenstadt Motril. Einar Schlereth erlebte 1992 dessen Aufbau - und besuchte die letzte Zuckerrohrfabrik Europas im nahen Salobreña kurz bevor auch sie geschlossen wurde. Die Arbeitsbedingungen, die ihm damals die Männer schilderten, die mit ihren Maultieren das Zuckerrohr ernteten, waren hart; Arbeitszeiten von 7 Uhr früh bis 21 Uhr am Abend waren die Regel. Viel zu verdienen war nicht - aber es waren Jobs in der Heimatregion. An den schwierigen Bedingungen in der andalusischen Landwirtschaft hat sich bis heute nicht viel geändert, ergänzt Reinhard Spiegelhauer. Heute: Plastik-Gewächshäuser in Region Almería Heute sind es vor allem die Plastik-Gewächshäuser in der Region um Almeria, in denen Gurken, Tomaten, Paprika und vieles mehr für ganz Europa wächst. In diesem gigantischen "mar de plástico" arbeiten heute auch viele Migranten aus Afrika. Der Wasserverbrauch steigt und steigt dabei - in der Landwirtschaft und in Andalusiens zweitem wichtigen Wirtschaftszweig: dem Tourismus. Er hat in Andalusien immer mehr an Bedeutung gewonnen. Nachhaltiger, qualitativ hochwertiger - also hochpreisiger - Tourismus - ist ein Ziel andalusischer Politik. Doch Reinhard Spiegelhauer ist skeptisch, ob so eine Zukunft mit Wohlstand erreicht werden kann. Im früheren "Armenhaus" Spaniens ist zwar die Not nicht mehr so groß wie einst - doch nirgends im Land ist die Arbeitslosigkeit so hoch wie hier - in der riesigen, schönen Region im Süden der spanischen Halbinsel.
    11/28/2021
    24:49
  • Das Edowonderland in Japan
    In der Stadt Nikko Edo-Wonderland tauchen die Besucher in eine Zeit ein, die lange vor der Industrialisierung Japans liegt. Rund zwei Zugstunden von Tokyo entfernt liegt in der Stadt Nikko Edo-Wonderland. Mit Samurai, Ninja, Geishas, Schwert-Workshops, Bogenschießen vom Holzpferd, japanischen Essen, und… und… tauchen die Besucher in eine Zeit ein, die lange vor der Industrialisierung Japans liegt. Stereotype leben auf, doch viele Besucherfamilien wollen ihren Kindern die Geschichte Japans so nahebringen. Samurai-Gebäude, Ninja-Verschläge - Sehnsucht nach der Edo-Zeit Geht man in den engen Gassen vorbei an den rund 130 Landhäusern, Samurai-Gebäuden, Ninja-Verschlägen oder Theaterbauten, so taucht man nach und nach aus dem 21. Jahrhundert weg in die 250 Jahre währende einzige Friedensperiode Japans, der Edo-Zeit. Am Ende des Besuchstages fragt man sich, wer man ist: ein Ninja oder ein Samurai, eine Geisha?
    11/21/2021
    26:09
  • Haiti Classics: Havanna - zwischen Romantik und Elend
    Von Regina Burbach, Matthias Reiche und Anne Demmer, ARD-Studio Mexiko Moderation: Juliane Eisenführ Anfang des neuen Jahrtausends hat sich die Sendereihe "Zwischen Hamburg und Haiti" gleich zwei Mal der Karibik-Insel Kuba angenommen. 2001/02 war Fidel Castro noch im Amt, verkörperte mit ungebrochenem Eifer die Ideale der Revolution von 1959. Kuba war ein beliebtes Touristenziel. Havanna eine Stadt, in der die romantischen amerikanischen Straßenkreuzer und die morbiden Fassaden kolionaler Prachtbauten das Elend, das dahinter lauerte, die Armut und die Prostitution, oft noch überstrahlten. Die bunten Autos, sagt ARD-Korrespondentin Anne Demmer im Gespräch mit Juliane Eisenführ, fahren noch immer. Gehegt und gepflegt von ihren Besitzern. Denn mit ihnen lassen sich Devisen verdienen. Touristen lieben es, in ihnen durch die kubanische Hauptstadt kutschiert zu werden. Touristen - die derzeit allerdings ausbleiben. Corona und schlechte Beziehungen zu USA halten Touristen aus Kuba fern Wegen Corona und wegen der wieder schlechten Beziehungen zu den USA. Diese Umstände verstärken noch die Wirtschaftskrise, unter denen das Land derzeit leidet. Essen, Wohnen, Produkte des täglichen Bedarfs: Alles ist knapp. Und oft nur mit Devisen zu ergattern. Prostitution ist nach wie vor verbreitet. Fidel Castro ist inzwischen gestorben, sein Bruder aus dem Amt geschieden. Kein Castro gibt mehr die Richtung an. Aber es ist nichts besser geworden in Havanna - das wird deutlich in dieser Gegenüberstellung der Situation vom Anfang des Jahrtausends und heute.
    11/14/2021
    26:29
  • Al-Andalus - klingt wie Atlantis ...
    Al-Andalus erlebt eine Renaissance: Spanische Musikerinnen singen orientalische Weisen, spielen auf mittelalterlichen Saiteninstrumenten. Al-Andalus: So hießen die bis 1492 jahrhundertelang muslimisch beherrschten Gebiete der iberischen Halbinsel auf Arabisch. Heute klingt der Name vielen so verheißungsvoll wie der des verschollenen Atlantis. Das einst von den Christen eroberte Reich erlebt eine Renaissance: Spanische Musikerinnen singen orientalische Weisen und spielen auf nachgebauten mittelalterlichen Saiteninstrumente. Silberschmiede fertigen Schmuck wie einst die jüdischen Filigranhandwerker am Hof des Kalifen von Cordoba; Künstler prägen glänzende "Guadamecí"-Bilder auf Schafhäuten nach uralter Tradition. Und Archäologen aus aller Welt graben nach Fundstücken, die von der Hochkultur, ihren Palästen, Moscheen und Gärten erzählen. Annette Bruhns, freie Journalistin aus Hamburg, hat viele Menschen in und um das andalusische Cordoba aufgesucht, die das untergegangene Al-Andalus auferstehen lassen wollen.
    11/7/2021
    26:45

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