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Geldbewusst

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  • Folge 253 - die extra Meile
    Heute erzähle ich dir eine Geschichte aus meiner Jugend, eine Geschichte, die mich etwas geleert hat und auch heute noch wichtig für mich ist. Die Geschichte hilft mir, die extra Meile zu gehen und somit die Erfolge einzusammeln, die andere liegen lassen, weil sie kurz vorm Ziel aufgeben.   Ich muss ungefähr 16 Jahre alt gewesen sein und stand am Zaun einer Tennissportanlage in Berlin, meiner Geburtsstadt in der ich aufgewachsen und zur Schule gegangen bin.   Dort spielten zwei junge Mädchen, schätzungsweise 14 Jahre alt, Tennis unter Anleitung eines Tennislehrers. Ein guter Schlag beförderte den Ball in die entgegengesetzte Ecke, wo die Spielerin nicht stand und vermutlich hätte sie den Ball nicht bekommen.   Die Spielerin unternahm auch gar keinen Versuch, den Ball noch zu erwischen, sie blieb einfach stehen. Ihr Tennislehrer fragte Sie direkt, warum sie nicht versucht habe, den Ball zu erwischen.   Das Mädchen antwortete: Warum soll ich dort hinlaufen? Den Ball krieg ich doch eh nicht.   Und der Tennislehrer sagte nur: Das weißt du erst, wenn du hingelaufen bist.  Immer wenn ich seitdem dazu neige, aufzugeben, zu resignieren oder etwas dergleichen, dann rufe ich mir diese Szene in Erinnerung und sage mir “das weißt du erst, wenn du hingelaufen bist”.  Wir alle haben im Alltag immer wieder kleine oder große Situationen, in denen wir versuchen, Anstrengungen zu vermeiden.   Wir sagen uns dann: Den Kollegen erreiche ich heute eh nicht mehr. Das Angebot ist bestimmt ausverkauft. Meine Tochter will eh viel lieber mit ihrer Freundin spielen, als mit mir Kartoffeln fürs Mittagessen zu schälen.   Aber sind wir mal ehrlich: Wir wissen es nicht, solange wir nicht angerufen haben, nicht hingefahren sind, nicht nachgefragt haben.  Also lass uns eine Vereinbarung für diese Woche treffen: Die extra Meile gehen.  Schreibe Dir den Satz “Das weißt du erst, wenn du hingelaufen bist.” auf einen kleinen Zettel und stecke ihn in die Hosen- oder Jackentasche. Immer wenn du in dieser Woche dazu tendierst, aufzugeben, dann hole den Zettel aus deiner Tasche und entscheide neu, die extra Meile zu gehen.  Ich weiß: 100 % geben viele, aber nur wenige geben 101 %. Und genau diesen einen Prozent mehr zu geben, macht den Unterschied. Im Ergebnis und oft auch monetär.   Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 
    12/2/2021
    2:48
  • Folge 252 - Geschenkwirtschaft
    Du bietest ein Produkt oder eine Dienstleistung an, und der Kunde zahlt nur, was es ihm wert ist? Macht das Sinn? Kannst du davon leben?  Der Gedanke, der dahintersteht, ist eine Geschäftswelt, die auf Geschenken basiert? Du verschenkst dein Produkt oder Dienstleistung und der Kunde gibt Dir dafür ein Geschenk zurück, etwas, dass es ihm Wert ist. Das darf – aber muss nicht zwangsläufig – Geld sein.   Geht das überhaupt im gesamtwirtschaftlichen Kontext? Wichtig ist, es wird etwas geschenkt und dafür dennoch eine Gegenleistung erwartet. Diese Gegenleistung kann auch verzögert erbracht werden und an bestimmte Ereignisse geknüpft sein. Dabei liegt die Entscheidung über eine Gegenleistung beim Beschenkten.  Mit dem Schenken kann aber auch der Wunsch nach Achtung und Ehrerbietung verbunden sein. Gewährt der Beschenkte dem Schenkenden dann eine Gegenleistung, kann diese einen besonderen Status oder eine besondere Identität des Schenkenden zum Ausdruck bringen.  Wenn dein Produkt oder deine Dienstleistung wirklich relevant und von Nutzen ist, wird es auf jeden Fall Interessenten und Kunden geben.    Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und es als solche gewohnt, einen Preis genannt zu bekommen und dann unsere Entscheidung zu treffen. Wird es daher einige Menschen zurückschrecken, selbst einen Preis nennen zu müssen?  Ich persönlich finde es sehr lehrreich, einen Preis im Vorhinein nennen zu müssen. Im Nachhinein fällt es mir zwar leichter, aber leicht ist nicht immer gut.  Diese Methode zwingt einen dazu, sich vor einer Investition wirklich Gedanken darum zu machen, wie wichtig einem die Sache ist. Und das ist extrem hilfreich. So lassen sich pseudo wichtige Dinge leicht in frühem Stadium eliminieren. Das hat Vorteile für Anbieter und Nutzer.     Wie ist das bei deinem Geschäft: Würde es funktionieren, den Kunden den Preis frei wählen zu lassen? Würdest du damit voraussichtlich mehr oder weniger Einnahmen generieren und warum?  Kann ein Kunde den Wert eines Produktes wirklich richtig einschätzen? Oder gibt es kein richtig, sondern nur einen individuellen Preis?   Muss alles monetär messbar sein? Deine Meinung interessiert mich. Schreibe mir gerne eine Nachricht an [email protected]  Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.  
    11/25/2021
    2:45
  • Folge 251 - Emma Zehnpfennig
    Heute will ich Dir eine Geschichte von einem kleinen Mädchen erzählen. Ihr Name: Emma Zehnpfennig.  Emma ist 7 Jahre alt und sammelt Zehnpfennig Münzen. Ihr Sparschwein ist schon länger voll und es ist bereits das vierte Sparschwein in Benutzung. Immer wenn Emma zum Einkaufen beim Bäcker oder Lebensmittelladen geschickt wird, darf sie vom Wechselgeld alle Zehnpfennig Münzen behalten. Das haben ihre Eltern so entschieden. Das Wechselgeld steckt Emma in ein extra Fach im Portmonee.   Emma hat schnell erkannt, was die Zehnpfennig Münzen bewirken können. Sie ging schon vorher gerne einkaufen und wollte dabei auch immer das Bezahlen übernehmen. Emma mag den Klang sehr, wenn die Münzen auf den Teller gelegt werden. Und sie mag Münzen viel lieber als Scheine. Emma kann die Zehnpfennig Münzen sogar an ihrer Form und am Gewicht erkennen. Das hat sie zuhause mit geschlossenen Augen geübt.   Vor wenigen Tagen hat sie die Buchführung für ihr Einkaufsportmonee begonnen. Dazu hat Emma von ihren Eltern ein Zählbrett für Münzen und ein kleines Büchlein geschenkt bekommen.  Nach jedem Einkauf setzt sich Emma an ihren Schreibtisch, holt das Wechselgeld aus dem extra Fach in ihrem Portmonee und zählt es. Wieviel Geld Emma beim Einkaufen der Verkäuferin gegeben und als Wechselgeld bekommen hat, kann Emma auf dem Kassenzettel erkennen. Somit weiß Emma, ob sie das Wechselgeld richtig zurückerhalten hat. Dann schreibt Sie die Geldausgabe in ihr Büchlein und berechnet den aktuellen Geldbetrag in ihrem Portmonee.  Zur Kontrolle leert Emma ihr Portmonee komplett aus, sortiert alle Münzen auf dem Münzbrett richtig ein und zählt alles zusammen. Dann schreibt sie den aktuellen Zählbetrag in ihr eigens angelegtes Büchlein. Wenn der Zählbetrag mit dem berechneten Geldbetrag übereinstimmt, weiß sie, dass alles richtig ist.  Manchmal helfen ihre Eltern beim Rechnen, aber Emma kann es schon so gut wie alleine.  Bei diesem Einkauf hat Emma drei Zehnpfennig Münzen als Wechselgeld zurückbekommen. Diese drei Münzen darf Emma nun in ihr Sparschwein stecken. Diesen Vorgang erfasst Emma natürlich auch in ihrem kleinen Kassenbüchlein.   Und wenn vor dem nächsten Einkauf ihre Eltern ihr Geld zum Einkaufen mitgeben, dann schreibt Emma auch das in ihr Büchlein, bevor sie das Geld ins Portmonee steckt.   Emmas Portmonee ist übrigens rosa mit einem Glitzerpferdchen drauf.  
    11/18/2021
    4:03
  • Folge 250 - Es ist alles nur geliehen
    Besitzen wir eigentlich etwas, wenn unser Leben endlich ist? Oder ist in Wirklichkeit alles nur geliehen? Wir können schließlich am Ende unseres Lebens nichts mitnehmen.  Ob Geld, Haus, Segelboot oder was auch immer: Irgendwann lassen wir alles zurück. Das gilt auch für unsere Erlebnisse, Erfahrungen, Freude, Verbitterung.  Jede einzelne Stunde, jeder geliebte Mensch, jeder geschätzte Gegenstand. Alles für uns vergänglich.  Macht es da eigentlich Sinn, sich etwas zu erarbeiten, dem Geld nachzueifern, ein Haus zu besitzen. Ist der Preis für diesen Eifer nicht am Ende zu hoch? Sollten wir doch einfach so in den Tag hineinleben, schauen was uns erwartet, die Dinge so nehmen wie sie kommen?  Verlieren wir nicht im Bestreben, besser zu sein oder sogar etwas Besseres zu sein die Chance auf einen Lebensfluss voller Überraschungen und Unwägbarkeiten, einem vollumfänglichen Erleben und Wiederfahren lassen?  Alle Dinge, die wir besitzen können und nach deren Besitz wir streben sind doch vergänglich. Haben diese Dinge eigentlich die Aufgabe, uns etwas zu geben oder ist es nicht viel mehr unsere Aufgabe, dem Leben etwas zu geben?  Ehrlich gesagt, ich kenne die richtige Antwort nicht. Ich weiß lediglich, es gibt hierzu unterschiedliche Ansichten, Auffassungen, Meinungen. Es gibt hierzu unterschiedliche Bedürfnisse, Erfahrungen, zurückblickend gar Einsichten, Reue oder Trauer.  Für mich persönlich spielt Geld eine wichtige Rolle im Leben, Besitz weniger. Ob ich das später einmal anders sehen werde, weiß ich nicht. Ich bin auf jeden Fall gespannt darauf, wie es sich entwickelt. Eines kann ich aus Erfahrung schon sagen: Geld lässt sich zurückholen, Menschen nicht.  Ich glaube, die Antwort auf die Frage, welche Bedeutung Besitz und Geld in deinem Leben hat oder welche Bedeutung du ihm gibst, musst du selbst herausfinden bzw. entscheiden.  Vielleicht hilft dir das folgende Stück Musik eines gewissen Heinz Schenk dabei: https://www.youtube.com/watch?v=1XHFBeJ6EGE 
    11/11/2021
    2:51
  • Folge 249 - Hamstern
    Heute geht es darum, Geld horten zu horten. Der Volksmund sagt dazu umgangssprchlich auch Hamstern.   Das Horten ist abgeleitet vom Wort Hort und bedeutet, Nahrungsmittel, Kleidung oder andere Sachen über den eigenen Bedarf hinaus vorrätig zu haben. Darin eingeschlossen ist bereits die Bevorratung aufgrund von Risiken hinsichtlich der Wiederbeschaffung bzw. der Verfügbarkeit.  Vorräte in Zeiten guter Versorgungssituation anzulegen und sich damit für Notsituationen zu wappnen, ist grundsätzlich risikominimierend und wird daher auch vom Staat empfohlen. Umgekehrt wird in Zeiten unzureichender Versorgung die Anlage von Vorräten negativ bewertet, da dringend benötigte Güter dem Markt entzogen werden.  In der heutigen Zeit hat die Benutzung des Wortes horten meist einen abwertenden Beiklang.  Eng mit dem Hamstern verbunden ist der Begriff Hamsterkauf  Wenn Verknappung oder Verteuerung bestimmter Waren des täglichen Bedarfs drohen und die Menschen dennoch weit über ihren eigenen Bedarf hinaus Lebensmittel und andere dringend benötigte Waren zur Bevorratung kaufen, dann decken sie sich mit Hamsterkäufen ein.  Hamsterkäufe finden meist statt, wenn Leute in Panik geraten. Das ist zum Beispiel in einigen Ländern auch vor großen Unwetterlagen zu beobachten. Wenn beispielsweise große Schneemengen vorausgesagt werden oder ein Wirbelstrom angekündigt wird, haben die Leute Angst vor Versorgungsengpässen. Fernsehbilder zeigen dann oftmals leere Supermarktregale. Aber auch Benzin und Diesel können knapp werden, wenn Menschen einen längeren Stromausfall oder unpassierbare Straßen befürchten.  Auch geldpolitische Entscheidungen, die den Leitzins einer Währung beeinflussen, können Veränderungen bewirken. Unternehmen halten mehr Waren im Lager vor und Verbraucher tätigen Hamsterkäufe.  In dem Zusammenhang kann die Berichterstattung über aktuelle Wirtschaftsdaten und die angenommene mittelfristige Wirtschaftsentwicklung ähnliche Veränderungen zur Folge haben.   Hast du schonmal gehamstert? Und war es in der Rückschau wirklich notwendig?  Hat sich dein Verhalten zur Bevorratung dadurch vorausschauender entwickelt?  Wie viele lang haltbare Lebensmittel (Dosenware, Reis, Nudeln) hast du im Haus und welchen Zeitraum könntest du damit in einer Notsituation zurechtkommen?  Um für besondere Situationen genug zu essen zu haben, wird von der Bundesregierung empfohlen, Nahrungsmittelvorräte für mindestens 14 Tage im Haus zu haben.   In einem Notvorratspaket, dass ich im Internet gefunden habe, sind beispielsweise folgende Produkte enthalten  Streichhölzer, löslicher Kaffee, Teebeutel, Taschentücher, Brühwürfel, Speisesalz, Zucker, Marmelade, Nudeln mit Tomatensoße, Linseneintopf, Streichwurst, Trinkwasser, Getränkepulver, Hartkekse, Schokolade und Roggenvollkornbrot. In solchen Paketen wird besonders auf die Haltbarkeit und die Nährwerte der Lebensmittel geachtet. Es gibt sogar Notvorratspakete mit einer Haltbarkeit von 25 Jahren.  Und vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gibt es einen Vorratskalkulator im Internet. Dort musst du nur die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen sowie die Vorratstage angeben. Im Ergebnis bekommst du eine druckbare Liste notwendiger Lebensmittel. Dabei berücksichtigt das Programm eine durchschnittliche tägliche Energiezufuhr von 2200 Kilokalorien. Der Kalkulator bietet jedoch keine gesonderte Auflistung für vegetarische oder vegane Ernährung.    Den Link zum Vorratskalkulator findest du hier: https://www.ernaehrungsvorsorge.de/private-vorsorge/notvorrat/vorratskalkulator/  Vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt es einen Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen sowie eine persönliche Checkliste  Ratgeber: https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Buergerinformationen_A4/Ratgeber_Brosch.pdf?__blob=publicationFile  Persönliche Checkliste:  https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Buergerinformationen_A4/Checkliste_Ratgeber.pdf?__blob=publicationFile  Abschließend noch der Hinweis, dass dies keine vollumfängliche Information für die Bevorratung darstellt. Bitte informiere Dich eigenständig, was für Deine persönliche Situation, Essgewohnheiten, Medikamentenversorgung etc. noch notwendig ist.  Ich wünsche Dir eine erfolgreiche und hamsterfreie Woche. 
    11/4/2021
    5:31

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