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Sascha Markmann
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    Die Abschweifung 83 Diamanten, Drag und Diskotheken

    28/05/2026 | 19 mins.
    In dieser Ausgabe der Abschweifung wird es persönlich, nostalgisch und ein bisschen glitzernd. Ausgelöst durch die Biografie von Olivia Jones begibt sich Sascha auf eine Reise zurück in seine eigene Jugend im Ruhrgebiet.

    Es geht um seinen besten Freund Marco, der sich bereits im Sandkastenalter outete – und um die krassen Kontraste in der Reaktion der Elternhäuser. Während Sascha von einer offenen Erziehung profitierte, zeigt die Geschichte von Marco (und Olivia Jones), wie schmerzhaft familiäre Ablehnung und „versteinerte“ Ansichten sein können.

    Außerdem in dieser Folge:

    Positive Vibes in Bochum: Warum Sascha sich in schwulen Clubs wie dem „Da geht“ oft wohler fühlte als in „normalen“ Diskotheken.

    Techno & Raves: Eine Hommage an die Freiheit der 90er, illegale Partys am Kanal und die Zeit, als man noch „Diamanten gekackt“ hat.

    Arbeitswelt & Lästern: Warum Lesben die besten Arbeitskolleginnen sind und Sascha sich als „Lästerschwester“ outet.

    Männergrippe-Update: Ein ehrlicher Einblick in den aktuellen Gesundheitszustand des Hosts.

    Eine Folge über Akzeptanz, die Kraft der Musik und die Frage, warum wir uns früher manchmal selbst im Weg standen.
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    Die Abschweifung 82 Opportunismus: Das Fähnlein im Wind

    14/05/2026 | 25 mins.
    einem Thema, das uns im Berufsleben, im Privaten und besonders in der digitalen Welt immer wieder begegnet: dem Opportunismus.

    Was unterscheidet einen gesunden Egoismus und notwendige Selbstfürsorge von prinzipienloser Zweckloyalität? Wir beleuchten die lateinischen Wurzeln des Begriffs – von opportunus (günstig, bequem) – und analysieren, warum Menschen den Weg des geringsten Widerstands wählen, sobald sich ein persönlicher Vorteil bietet.

    Die Schwerpunkte dieser Folge:

    Definition & Abgrenzung: Warum Opportunismus oft die absolute Prinziplosigkeit bedeutet und wie er sich von gesunder Selbstfürsorge unterscheidet.

    Erkennungsmerkmale im Alltag: Von extremer Meinungsflexibilität bis hin zur „Zweckloyalität“, die nur so lange hält, wie ein Ertrag fließt.

    Psychologische Hintergründe: Ein fehlender innerer Kompass, Konfliktscheuheit und die Rolle narzisstischer Züge in sozialen Gefügen.

    Fokus Content Creator Bubble: Eine kritische Reflexion über toxische Echokammern, instrumentalisierte Loyalitäten und warum Sascha und Sarah konsequente Grenzen ziehen, um ihre psychische Gesundheit und Authentizität zu schützen.

    Selbstschutz: Praktische Ansätze, wie man mit Opportunisten umgeht, Grenzen setzt und die eigene Glaubwürdigkeit bewahrt.

    Eine tiefgehende Analyse über die Mechanismen der „Jahrsagerkultur“ und den Mut, auch gegen den Wind für die eigenen Überzeugungen einzustehen.
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    Rektal digital-028 Die Akte Flattermann 14 Parasozial außer Rand und Band

    08/05/2026 | 1h 39 mins.
    In dieser Ausgabe von Rektal Digital – Die Akte Flattermann wird es ungewöhnlich: Sascha und Sarah sprechen über parasoziale Dynamiken, gelöschte Kommentare, plötzliche Sympathien aus unerwarteten Richtungen und darüber, warum Kritik oft nur dann akzeptiert wird, wenn sie die „richtigen“ Personen trifft.

    Im Mittelpunkt stehen diesmal mehrere Themenstränge: Juttas Auftritt im Frühstücksclub, Impulsivas Fragenkatalog an Frank, die Frage nach journalistischem Anspruch versus persönlichem Feldzug und natürlich der „Flattermann der Woche“. Außerdem erzählen Sascha und Sarah von ihrem spontanen TikTok-Livestream, in dem plötzlich Frank selbst auftauchte – inklusive Rosen, Gespräch, kritischer Nachfragen und der irritierten Reaktionen danach.

    Dabei geht es nicht nur um Beef, sondern auch um Verantwortung: Was darf man öffentlich thematisieren? Wo beginnt Doxing? Warum sind private Screenshots kein Freifahrtschein für öffentliche Vorführungen? Und warum bedeutet Kritik nicht automatisch, dass man nicht trotzdem sachlich miteinander sprechen kann?

    Eine Folge über Kontrollverlust, Doppelmoral, Community-Erwartungen, parasoziale Schutzreflexe und die Frage, warum manche Menschen erst Kritik feiern, wenn sie nicht den eigenen Liebling trifft.
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    Die Abschweifung 81 Demonetarisiert - und jetzt?

    03/05/2026 | 29 mins.
    YouTube räumt auf – oder versucht es zumindest. Aktuell trifft eine neue Demonetarisierungswelle viele kleine Kanäle, die wegen angeblich „nicht authentischer Inhalte“ aus der Monetarisierung fliegen. KI-Slop, automatisch wirkende Inhalte, statische Bilder, künstliche Musik, Podcastformate auf YouTube: Plötzlich steht die Frage im Raum, was eigentlich noch als echter Content gilt.

    In dieser Folge der Abschweifung geht Sascha genau dieser Frage nach – nicht aus sicherer Entfernung, sondern aus eigener Erfahrung. Denn auch der eigene Kanal war kurzzeitig betroffen. Die Monetarisierung war weg, der Widerspruch wurde geprüft, ein Mensch vom Support schaute drauf – und plötzlich war alles wieder aktiviert. Doch genau daraus entsteht die größere Frage: Was sagt diese ganze Situation über kleine Creator, YouTube, Reichweite und Motivation aus?

    Geht es vielen wirklich um Ausdruck, Austausch und das eigene Hobby? Oder hängt doch mehr am Geld, als öffentlich zugegeben wird? Was bedeutet es, wenn Creator sofort ankündigen, nichts mehr veröffentlichen zu wollen, sobald sich Inhalte nicht mehr versilbern lassen? Und ist Aufmerksamkeit wirklich etwas Schlechtes – oder bei kleinen Formaten oft sogar der eigentliche Lohn?

    Diese Folge ist eine ehrliche Abschweifung über Hobby-Content, kleine Kanäle, Podcastarbeit, KI-Verdacht, Algorithmus-Logik, gelöschte Kommentare, Reichweite als Bezahlung und die alte YouTube-Idee: Broadcast Yourself.

    Am Ende bleibt die unbequeme, aber wichtige Frage:
    Wenn man wirklich etwas zu sagen hat – macht man dann weiter, auch wenn kein Geld dabei herumkommt?
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    Die Abschweifung 80 Der Wal, die Wut und das Korsett der Natur

    30/04/2026 | 27 mins.
    Ein gestrandeter Buckelwal in der Ostsee – und plötzlich schaut ein ganzes Land hin. Medien berichten, soziale Netzwerke laufen heiß, Livestreams entstehen, Petitionen werden gestartet und überall steht die Frage im Raum: Warum hilft denn keiner?
    Doch in dieser Folge von „Die Abschweifung“ geht es nicht nur um einen Wal auf einer Sandbank. Es geht um das, was dieses Ereignis in uns auslöst. Um Mitgefühl, Hilflosigkeit, Wut, Naturentfremdung und die menschliche Erwartung, dass jedes Problem sofort lösbar sein muss.
    Sascha nimmt den gestrandeten Buckelwal als Ausgangspunkt für eine größere gesellschaftliche Betrachtung: Warum verlangen wir bei Naturereignissen sofort politische Lösungen, obwohl wir selbst seit Jahrzehnten Flüsse begradigen, Meere verlärmen, Lebensräume zerstören und unangenehme Wahrheiten aus unserem Alltag verdrängen? Warum rührt uns ein Wal zu Tränen, während wir anderes Leid kaum noch wahrnehmen?
    Zwischen Medienhysterie, echter Tierliebe, gesellschaftlicher Überforderung und der unbequemen Erkenntnis, dass nicht jedes tragische Ereignis reparierbar ist, entsteht eine Folge über unsere merkwürdige Beziehung zur Natur – und über die Wut, die oft gar nicht dem eigentlichen Ereignis gilt.
    Eine nachdenkliche Abschweifung über einen Wal, unsere Kontrollfantasien und die Frage, ob wir verlernt haben, Natur auch dann auszuhalten, wenn sie traurig ist.
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